Luftaufnahmen vom Audi RS 3 by Filmbrauerei

Im Jahr 2015 hat sich das Hamburger Filmteam „Filmbrauerei“ auf die Socken gemacht und Luftaufnahmen vom Audi RS 3 erstellt. Das so genannte Aerial Footage zeigt eindrucksvoll, welche Möglichkeiten so genannte Drohnen und Multikopter in der Film- und Werbeindustrie eröffnen.

Audi RS 3 aus der Luftperspektive betrachtet

Die automobile Technik schreitet ebenso schnell voran wie die Technik in der Bild- und Filmindustrie. Längst setzen Cinematografen aus aller Welt nicht mehr nur auf gewöhnliche Bodenkameras, sondern zunehmend auch auf extrem hoch entwickelte Fluggeräte – so genannte Drohnen und Multikopter. Im Video zeigt das Hamburger Filmteam, wie automobile Schönheit aus der Luftperspektive aussieht und welche Möglichkeiten die fliegenden Kameradrohnen in der Film- und Werbeindustrie eröffnen.

Drohnen und Multikopter in der Filmindustrie immer begehrter

Drohnen und Multikopter zeichnen sich durch ein kleines Gewicht, eine einfache Steuerbarkeit und deutlich geringeren Kosten aus, als es beim Einsatz eines Hubschraubers bzw. Helikopters der Fall wäre. Zudem sind Kameradrohnen deutlich flexibler einzusetzen und in der Anschaffung, im Unterhalt sowie hinsichtlich Wartung und Reparatur deutlich günstiger. Dass die hochtechnisierten Kameradrohnen samt ihrer hochauflösenden Kameras in der Filmindustrie einen immer wichtigeren Stellenwert genießen, dürfte deshalb wohl kaum noch überraschen.

Hobbydrohnen eignen sich bereits für hochwertige Luftaufnahmen

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Der DJI Phantom 4 ist eine Kameradrohne, die bereits für weniger als 1.400,- Euro erhältlich ist. Der Quadrocopter ist mit einer HD-Kamera, eine intuitiven Steuerung, einem hochauflösenden HD-Downlink zur Übermittlung der Kamerabilder sowie einem Anti-Kollisionssystem ausgestattet.

Während vor wenigen Jahren so genannte Drohnen und Multikopter noch gänzlich unbezahlbar oder schier unbekannt waren, sind heutzutage selbst Hobby-Drohnen für atemberaubende Filme geradezu prädestiniert. Insbesondere der Technologieführer DJI Innovations – ein chinesisches und marktführendes Unternehmen – ist mit der Entwicklung von günstigen Kameradrohnen für den Einsteiger- und Consumer-Markt bestens betraut. Nennenswert sind hier insbesondere die Quadrocopter-Modelle DJI Phantom 3 oder DJI Phantom 4, die für weniger als 1.400,- Euro erhältlich sind und nicht nur mit einer Kamera, sondern auch mit einer Vielzahl an Sensoren oder einem Kamera-Ausgleichssystem ausgestattet sind. Sowohl Montage als auch Steuerung dieser Modelle erfordern weder spezielles Know-how noch besondere Kenntnisse. Dank Ausgleichssystem – dem so genannten Gimbal – sind hochwertige Luftaufnahmen mit ein wenig Erfahrung innerhalb weniger Minuten möglich. Egal, ob nun ein Imagefilm für einen Konzern gedreht oder der Urlaub am Meer filmisch festgehalten werden soll.

Achtung beim Steuern einer Drohne ist dennoch geboten

Dennoch sollten sich Profi- als auch Hobby-Piloten stets darüber im Klaren sein, dass für das Steuern eines Quadrocopters unter Umständen gesetzliche Auflagen erfüllt werden müssen. Dazu gehört insbesondere eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung, die im Schadensfall enorm hohe Kosten trägt und das Risiko des finanziellen Ruins minimiert. Eine solche Haftpflicht-Versicherung für Drohnen ist innerhalb Deutschlands gesetzlich vorgeschrieben und darf nicht verwechselt werden mit der privaten Haftpflichtversicherung oder gar einer Kaskoversicherung für Drohnen.

Abseits von den versicherungstechnischen Aspekten haben Piloten natürlich noch weitere Dinge zu beachten, um Luftaufnahmen mittels Drohne tätigen zu können. Beispielsweise benötigen gewerbliche Anbieter von Luftaufnahmen nicht nur eine gewerbliche Haftpflichtversicherung, sondern unter Umständen auch eine gewerbliche Aufstiegsgenehmigung. Derartige Aufstiegsgenehmigungen unterliegen gewissen Einschränkungen als auch Anforderungen und können sich von Bundesland zu Bundesland unterschieden. Prinzipiell gilt auch: Private Hobby-Piloten dürfen ausschließlich in Sichtweite und nicht höher als 100 Meter fliegen. Zugleich gilt auch ein generelles Aufstiegsverbot rund um Flughäfen und Flugplätze – hier sollten Piloten mindestens 1,5 bis zwei Kilometer Abstand halten. Selbstverständlich ist bei der Anfertigung von Luftaufnahmen auch darauf zu achten, dass die Persönlichkeitsrechte anderer nicht verletzt werden.

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